INS-Tagung DLC- und CVD-Diamant
Kohlenstoffschichten auf dem Weg zur nationalen und internationalen Normung
Im Rahmen des INS-Projektes "Klassifizierung und Eigenschaftsprofile sowie Anwendungsgebiete von Kohlenstoffschichten" fand die INS-Tagung "DLC und CVD-Diamant: Kohlenstoffschichten auf dem Weg zur nationalen und internationalen Normung" am 26. Oktober 2011 im Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig statt.
Auf der Tagung wurden die Ergebnisse des INS-Projektes "Klassifizierung und Eigenschaftsprofile sowie Anwendungsgebiete von Kohlenstoffschichten" präsentiert.
Die Tagung startete zunächst mit einer Begrüßung von Herrn Prof. Dr. Breuer (Fraunhofer IST), danach gab Frau Blum (DIN) allgemeine Informationen über INS-Projekte. Die fachlichen Vorträge begannen mit einem einleitenden
Beitrag von Herrn Dr. Gäbler (Fraunhofer IST) zum Thema "Die Schichtklasse der Kohlenstoffschichten: Schichttypen gemäß VDI 2840" Anschließend informierte Herr Dr. König (TU Berlin) mit seinem Beitrag
"Vorstellung des INS-Projekts, Ergebnisse der Marktumfrage" über das INS-Projekt und die in diesem Projekt durchgeführte Marktumfrage inklusive der gewonnen Erkenntnisse. Danach wurde in 2 Vorträgen über den Stand des industriellen Einsatzes von Kohlenstoffschichten berichtet. Herr Tietema (Hauzer Techno Coating) stellte den "Stand der Technik von amorphen kohlenstoffhaltigen Hybridschichten für Automobil- und Werkzeuganwendungen" vor und Herr Dr. Vetter (Sulzer Metaplas GmbH) informierte über "
Randbedingungen für Kohlenstoffschichten als Konstruktionselement". Im Anschluss berichtete Herr Dr. Griepentrog (BAM) über den "
Stand der Normung und Normungsbedarf im Bereich der Dünnschichttechnik". Abschließend stellte Frau Blum das DIN und die nationale bzw. internationale Normung im Rahmen des Vortrags "Nationale Normungsarbeit im Zusammenhang mit Kohlenstoffschichten" vor. Frau Blum informierte, dass für die mögliche Arbeit von deutscher Seite an einer nationalen oder internationalen Norm die Gründung eines Arbeitsausschusses zu dieser Thematik notwendig ist.
Die Ergebnisse sowie das weitere Vorgehen wurden am Ende der INS-Tagung mit den Teilnehmern diskutiert. In diesem Zusammenhang appellierte Herr Dr. Gäbler (Fraunhofer IST), im neu zu gründenden Arbeitsausschuss mitzuwirken um beispielsweise die Interessen Deutschlands international vertreten zu können.